Donnerstag, 3. November 2016

Ein Nebel-Gedicht …

Der Text und das Foto entstanden am frühen Morgen des 1. November 2016 in Frankfurt-Eschersheim. Der düstere Charakter des Bildes darf Euch nicht täuschen, es waren wunderschöne Augenblicke voller positiver Empfindungen; so entstand dieses Nebel-Gedicht.

Nebel und Welt


Nebel am Bahnsteig,
verborgen die Welt,
doch stetiger Wandel,
der alles erhält
obwaltet auch hier.

Beständig am werden
treibt es mich an,
und harrend im Nebel
begreife ich dann,
dass der Augenblick lebt.

Der Schleier verbindet,
doch fasst er uns nicht,
alle Formen zerfließen
im dunstigen Licht
und alles ist eins:

Nebel und Welt.

Kommentare:

  1. Wunderschön Pirandil, Stimmung zart eingefangen. Lieben späten Abendgruß, Eva

    AntwortenLöschen
  2. Lieber Pirandîl,
    du schreibst so wunderschön. Normalerweise finde ich den Nebel eher unheimlich, aber deine Beschreibung hat etwas Federleichtes, was mir sehr gut gefällt.
    Vielen Dank auch für deine vielen unbeantworteten Kommentare auf meinem Blog und verzeih meine Nachlässigkeit in letzter Zeit... E-Mail folgt noch, versprochen!
    Deine Anna.

    AntwortenLöschen
  3. Ich finde Nebel gar nicht unheimlich oder beklemmend. Ich liebe es zb, wenn hier unten die Nebelschleier zwischen dem Wald aufsteigen! Tolles Foto und schöne Worte!!
    Hab einen guten Samstag :-)

    AntwortenLöschen